Nachrichten aus der Kanzlei





 10 Tipps für eine korrekte Rechnung
 
 
Seriennummern sein, bei sonstigen Leistungen muss es eine klare Beschreibung sein. Das Finanzamt muss leicht überprüfen können, auf welche Leistung sich die Rechnung bezieht. Nur dann darf Ihr Kunde die Vorsteuer abziehen. Auch ist der Leistungszeitraum exakt anzugeben.

07 Fristen beachten
Für Bauleistungen sind Rechnungen an Unternehmen und Privatpersonen innerhalb von sechs Monaten nach Leistungserbringung aufzustellen.

08 Umgang mit Kleinbeträgen
Vereinfachungen gelten für Rechnungen bis zu 150 Euro und für Fahrausweise. Bei Kleinbeträgen lässt sich auf eine Rechnungsnummer oder den Leistungszeitpunkt verzichten. Für Entgelt und Steuersatz genügt eine Summe.

09 Steuernummer nicht vergessen
Ihre Rechnung muss immer Ihre Steuer- oder Umsatzsteuer- Identifikationsnummer tragen – auch dann, wenn Sie die Kleinunternehmerregelung beanspruchen und deshalb keine Umsatzsteuer erheben. Umsatzsteuer dürfen Sie dabei selbstverständlich nicht ausweisen. Um Irritationen zu vermeiden, sollten Sie auf die fehlende Steuerpflicht hinweisen.

10 Besonderheiten beachten
Eine Besonderheit ist die Umkehr der Steuerschuldnerschaft im Baugewerbe. Unter bestimmten Bedingungen müssen Sie dabei keine Umsatzsteuer einziehen, stattdessen zahlt diese Ihr Kunde ans Finanzamt. Andere Umsätze mit besonderen Anforderungen an die Rechnungsstellungen sind etwa die Lieferung neuer Fahrzeuge in ein anderes Land der Europäischen Union, die Abrechnung von Reiseleistungen, die sogenannten Differenzgeschäfte oder die Inanspruchnahme von Dienstleistungen ausländischer Unternehmer. In diesen Sonderfällen sollten Sie aber unbedingt professionellen Rat bei Ihrem Steuerberater einholen.

Weitere Informationen zu den neuen Rechnungsanforderungen gibt die Bundessteuerberaterkammer unter www.bstbk.de, zum Download unter "Leistungen"«
»01 Optik nebensächlich
Sobald Sie eine Leistung oder ein Produkt abrechnen, ist dieses Schreiben eine Rechnung – egal, wie dieses Dokument aussieht oder bezeichnet wird. Das Dokument muss alle gesetzlichen Pflichtangaben enthalten.

02 Pflichtangaben beachten
Pflichtangaben sind: Name und Adresse des Unternehmers und des Kunden, Steuer- oder Umsatzsteuer- Identifikationsnummer, das Ausstellungsdatum, eine fortlaufende Nummer, Menge und Art der Leistung, Zeitpunkt der Lieferung, das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt sowie Steuersatz und Steuerbetrag. Bei Leistungen an einem Grundstück (Reparaturen) ist auf der Rechnung ein Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht des Leistungsempfängers nötig, sofern dieser kein Unternehmer ist.

03 Einheitlicher Aufbau
Rechnungen über Vorauszahlungen für noch zu liefernde Leistungen müssen Sie genau so aufbauen wie Rechnungen über bereits gelieferte Leistungen. Erstellen Sie eine Endabrechnung, sind die Vorauszahlungen in dieser Rechnung aufzuführen.

04 Elektronische Signatur
Um eine Rechnung elektronisch zu übermitteln, ist eine qualifizierte elektronische Signatur nötig oder ein elektronischer Datenaustausch (EDI). Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben, stellt dies die Echtheit der Herkunft sicher und verhindert nachträgliche Manipulationen am Dokument. Da ohne korrekte elektronische Signatur keine Vorsteuer abgezogen werden kann, ist die Signatur beim Rechnungsaus- und auch beim Rechnungseingang zu prüfen.

05 Entgelt aufschlüsseln
Falls Sie Teilbeträge mit unterschiedlichen Steuersätzen abrechnen, so müssen Sie diese klar erkennbar einzeln auflisten.

06 Genaue Bezeichnung
Bezeichnen Sie Menge und Art der Leistungen eindeutig. Im Falle von Geräten können das deren
 
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